
Welcher Wein zu welcher Pasta? Ein Pairing-Guide nach Saucen
Tomate, Sahne, Pesto oder Pilze: Bei Pasta bestimmt meistens die Sauce den Wein. Vier Richtungen, die den nächsten Pasta-Abend leichter machen.
Wein und Essen zusammendenken: erst die Faustregel, dann einzelne Paarungen, dann ganze Menüs, geordnet nach dem, wie konkret deine Frage gerade ist.
Die meisten Wein-Fragen entstehen am Herd: Es steht schon fest, was es gibt, und die Flasche soll dazu passen. Deshalb sammelt diese Seite Abende, an denen ein bestimmter Wein zu einem bestimmten Essen im Glas stand, mit dem, was funktioniert hat, und dem, was nicht.
Wenn du eine schnelle Antwort brauchst, fang beim Pasta-Guide an: Er ist der einzige Artikel hier, der von der Regel her denkt statt vom einzelnen Abend. Die Verkostungsnotizen darunter sind die Gegenprobe an konkreten Flaschen, und die Weinproben zeigen, wie sich das Ganze über mehrere Gänge verhält.
Wer zu Hause etwas kocht und eine Flasche dazu sucht, kommt mit einer einzigen Verschiebung weit: von dem ausgehen, was auf dem Teller den Ton angibt. Bei Pasta ist das fast immer die Sauce. Der Guide sortiert vier Richtungen (Tomate, Sahne, Pesto, Pilze) und nennt zu jeder konkrete Weine.

Tomate, Sahne, Pesto oder Pilze: Bei Pasta bestimmt meistens die Sauce den Wein. Vier Richtungen, die den nächsten Pasta-Abend leichter machen.
Verkostungsnotizen zu einzelnen Flaschen, jede zu einem konkreten Essen probiert: Weiß, Rot und Rosé, vom Alltagsteller bis zum Grillabend. Interessant sind hier weniger die Treffer als die Stellen, an denen ein Wein zum Essen anders schmeckt als solo oder an denen die Kombination schlicht danebenging.

Verkostungsnotiz zum Frontonio La Loma & Los Santos 2021 aus dem Valdejalón in Aragón: Macabeo und Garnacha Blanca, über den Abend deutlich besser geworden.

Verkostungsnotiz zum Bricco dell'Uccellone 2017 von Braida: ein Barbera d'Asti, 2021 am Weingut gekauft und fünf Jahre später zu Backofenhähnchen geöffnet.

Verkostungsnotiz zum Blauen Spätburgunder Rosé Chaiselongue 2022 vom Weinhaus Bettina Schumann: Fassausbau, dunkle Farbe, 1,5 Liter für die Runde.

Zitrone, weißer Pfirsich und straffe Säure. Probiert als Aperitif und zu gegrilltem Hähnchen, rund 28 Euro.

Verkostungsnotiz zum Sancerre Rouge Les Pichons 2020 von Paul Prieur et Fils: ein dunkler Pinot Noir von der Loire zu Belugalinsen-Risotto mit Speck.

Verkostungsnotiz zum Luiano Chianti Classico 2021: nach einer Weinprobe beim Winzer gekauft, jetzt auf dem Balkon geöffnet. Fruchtig, mit frischer Säure.

Ein strukturierter Garnacha aus der DO Calatayud, probiert zu Tapas in Köln. Ein junger Spanier, der Zeit im Dekanter belohnt, für rund 11 Euro im Handel.
Bei einem ganzen Abend kommt zur einzelnen Paarung die Reihenfolge dazu: Welcher Wein eröffnet, was verträgt der Übergang, wo kippt ein Gang die Flasche davor. Die Abende hier sind durchgespielte Abläufe, vom mehrgängigen Menü mit abgestimmter Weinbegleitung bis zum Apéro, bei dem alles gleichzeitig auf dem Tisch steht.

Private Nikolaus-Weinprobe mit Rare Champagne 2008, Puligny-Montrachet, Pommard, Pomerol, Châteauneuf-du-Pape und Sauternes. Was glänzte, was Zeit brauchte.

Ein privates Sommer-Dinner mit Rosé-Champagner, Pinot Grigio, weißem Burgund, Brunello und Sauternes: Welche Kombinationen am Tisch trugen.

Ein Juliabend im Innenhof an der Brüsseler Straße: wechselndes 4-Gänge-Menü, kompakte Weinkarte, faire Gläser. Dazu ein Kalbsbries mit Sterne-Handwerk.

Drei Weine an einem Sommerabend auf dem Balkon: Alta Langa Blanc de Blancs zu Austern, No 3 d'Angelus 2021 zu Käse und Caponata, Sauternes zum Nachtisch.